Fall Leopoldskron - Salzburger (36) nach Schießerei nun wieder frei

Jener Salzburger (36), der im Juni auf zwei Polizisten schoss, ist nun wieder auf freiem Fuß. Wie Verteidiger Kurt Jelinek bestätigte, wurde der Mann nach der Haftprüfung vom Gericht entlassen. Es gehe von ihm keine Gefährlichkeit mehr aus, zudem muss er eine Reihe von Weisungen einhalten. Bezüglich der Tat im Juni ist er ohnehin nicht schuldfähig, da er laut einem Sachverständigen damals nicht zurechnungsfähig war.

Wöchentliche Kontrollen und Suchtgift-Abstinenz sind einige der Weisungen, die der Salzburger erhalten hatte, informiert Verteidiger Jelinek. Zuletzt war der Mann in der Christian-Doppler-Klinik. Doch sein Zustand dürfte sich nun gebessert haben. Die Ermittlungen sind ebenfalls nahezu abgeschlossen. Am Zug ist noch die Staatsanwaltschaft.

Schießerei in Salzburg-Leopoldskron

Passiert ist der Vorfall am 25. Juni: Der Mann war psychotisch. Er lag nach einem Sturz vom Vordach am Boden, als eine Polizeistreife beim Wohnhaus in Salzburg-Leopoldskron eintraf. Dabei kam es zu einem Gerangel mit einem Polizisten. Dabei konnte der Salzburger dem Beamten offenbar die Dienstwaffe abnehmen und zweimal abdrücken. Ein zweiter Polizist reagierte daraufhin ebenfalls mit Schüssen: Der Salzburger wurde im Bereich der Brust getroffen und überlebte. Ein Polizist erlitt eine Schussverletzung am Arm.

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